20.02.2006
Pitchblogging: Audiointro und Laschenlösung im Duett
Bei einem Pitch hat man gedanklich nicht mal eine Minute Zeit, in einem Aufzug einem potenziellen Investor seine Geschäftsidee vorzustellen. Das muss sitzen, viel Raum für langen Small Talk hat man nicht.
Und bei einem Business Blog? Wie stellt man sich da schnell vor? Wenn der Leser wie immer ungeduldig ist und womöglich nicht lange auf der Seite verweilen wird. Schlimmer: Betreibt man zwei Parallelblogs, wie soll sich da der Erstleser überhaupt noch zurechtfinden? Wird er da vor lauter Linkeritis nicht die Segel streichen und der Seite den Rücken zukehren?
Der Australier und Businessblogger Yato Starak hat das mE klasse gelöst. Riesenkompliment!!! Er betreibt das Small Business Branding Blog und das Blog Entrepreneur’s Journey parallel unter einer Weboberfläche, aber erreichbar über zwei verschiedene Domains. Bei ihm liegt das Geheimnis des o.g. Pitchproblems im Header, also im Viewport des Erstbesuchers. Dort spielt sich alles ab und wird super gelöst. Er schafft es, Neugier zu wecken und dem Leser so schnell wie möglich zu verstehen zu geben, was ihn auf den beiden Blogs erwartet.
1. “Die Laschen” (linke Headerbereich): Es fällt sofort auf, daß beide Blogs über Laschen voneinander getrennt worden sind. Das ist weder aufdringlich noch zu unscheinbar gelöst worden. Zusätzlich hat Yato sich entschieden, die Blogs farblich zu trennen (blau/blau und orange/grau).

2. Audiovorstellung: Im Header ganz oben heisst er den Leser über einen Audiobeitrag kurz willkommen und erklärt ihm dabei, was er erwarten kann. Unterhalb des oberen Headerbereichs hat er den unteren Header in zwei Parts unterteilt: Links erklärt er über ein weiteres Audiofile, was der Leser im jeweiligen Blog vorfinden wird und rechts lädt er den Leser ein, das Newsletter zu bestellen bzw. den RSS Feed zu ordern (inkl. eines Formulars, um sich umgehend eintragen zu können, ohne lange herumsuchen zu müssen, wo das Subscription-Modul steckt. Sehr bequem! Und, Audiowerbung nahe am Newsletterbereich zu platzieren ist eigentlich banal aber clever, zumal das auch noch im Headerbereich sehr prominent plaziert wurde
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via ProBlogger
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