19.11.2006
Wie konstruiert man den goldenen Schnitt?
Den Goldnen Schnitt kann man bolleneinfach konstruieren und braucht dazu auch keinen Taschenrechner um das Verhältnis 1:1,618 zu ermitteln, jenem mathematischen Ausdruck, der den goldenen Schnitt beschreibt:

Über die “Steuerungstaste (STRG) halten” kann man in den meisten Grafikprogrammen mit der Maus ebenmäßige geometrische Formen ziehen, als Quadrat, Kreis und gleichschenkliches Dreieck oder einen Stern, runde Schnecke, etc. Für den Goldenen Schnitt ziehen wir uns ein Quadrat. Im Garten machen wir in ein lange Schnur zwei schlingen und Spannen in gesteckte Stöcke ein solches. Mittels einer zweiten Schur und den Diagonalen von Ecke zu den jeweils schräg gegenüberliegenden Ecken ermitteln wir die Mitte das Quadrats mittels lotrecht nach unten und wir haben die Mitte des Quadratschenkels ermittelt. Im Grafikprogramm hilft uns mit dem Lot wieder die Steuerungstaste. Im Garten ist es eine Schlinge, schnur spannen und den Punkt suchen bei dem alle anderen links und rechts den Daumen nach innen führt, als wo die Tangente eines Innenkreises den Schenkel oder den Umriss des Quadrates berührt. Von der Mitte des Quadrates ist das Zentrum unsere nächsten Kreises. Der Radius wird über die Diagonale von der ermittelten Seitenmitte zur rechten oberen Ecke besimmt. Dort wo sich Kreisradius und die Verlängerung der unteren Kante des Quadrates trifft, ist der Goldene Schnitt.
Im Garten zur Abmessung des Rosenbeetes im goldenen Schnitt, dürften auch Latten in Kombination mit Schnüren geeignete Hilfsmittel sein.
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January 10th, 2008 at 21:40
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