26.02.2006
Trompe-l’oeil im Webdesign
Die Malerei des Trompe-l’oeil, der Augentäuscherei, hat eine lange Tradition, die auch nicht vor dem Webdesign halt macht. Dich ist die Zahl der Websites, die ein Trompe-l’oeil gekonnt umsetzen klein. Umso mehr fallen mir Arbeiten auf, die das Trompe-l’oeil im Webdesign zu einer sehenswerten Website gestalten können, auch wenn das Beispiel im CSS-Zengarden nicht zu den Allerbesten zählt, ist es eine Vorstellung an dieser Stelle absolut wert.
Die Kunstfertigkeit in diesem Genre lässt jedoch meist zu wünschen übrig. Teils fehlen die Ambitionen, teils die Fähigkeit und nicht selten beides.
Die meisten Websites, des Genres “Trompe d’oeil” nehmen das (Tage)buch als Motiv. Insbesondere seit der Renaissance des Moleskin ist es nicht nur ein Buch sondern meist ein Notizbuch mit Blättern, die einen leichten Gilb haben.
Bei diesem Design gefällt mir, wie die Proportionen gesetzt sind, auch wenn bei einer Live-Site und nicht einer Demo-Site wie dem CSS Zengarden hier der Inhalt kürzer gewählt werden sollte, damit man keinen so elenden Bandwurm erhält.
Und so ein ganz klein wenig reizt auch mich dieses Motiv, wenn auch nicht ganz so realistisch. Das überlasse ich dann lieber geübteren Illustratoren und Zeichnern.
Am Rande der Recherche:
- Die erste Reihe dieses Trompe d’oeil-Malers ist klasse, so für Leute, wo das Geld nur für den Maler reicht …
- Food-Trompe l’oil: Ein Ei für all, die keine Eier mögen.
- Eine Hauswand via dem Archive A Man in blue im April 2003
- Einige Trompe L’oeil an Mauern sind gigantisch und man wünscht sich unter den Sprayern mehr solche Talente … habe ich aber nicht gesucht. (via Mind Kibble )
- 3D mit 3D Brille … Bastelanleitung für die eigenen 3D-Bilder. aha. ne nicht gesucht …
- Dieses Trompe L’oeil könnte bei einige Männern dazu führen, dass … *räusper* Themenwechsel.

Filed under:
1 Comment
March 28th, 2006 at 08:50
Hier ist ein schönes Beispiel: http://www.visuellerorgasmus.de/visualorgasm/pin.php