Silke Schümann wrote this 14:32:

Dieser Website-Entwurf entstand in erster Linie um den damaligen Sitestil zu immitieren. Der Entwurf entstand 2004. Rund um mich herum waren Layout-Tabellen state of the art. Die Gegenposition war noch schwach, aber auch schon damals war für diese Site keine Tabelle vorgesehen. Das Layout hat nicht an Charme verloren und hat gute Chancen noch umgesetzt zu werden … irgendwann … wobei ich mich in Photoshop wie unschwer an der Fülle der ‘noch’ nicht umgesetzten Photoshop-Entwürfe für Websites erkennbar ist, deutlich wohler fühle. Es ist einfach ohne diesen Frust, wenn man Sites aufbaut und dann überer mehrere Browser hinweg testet, nur um festzustellen, dass die Welt so schön wäre, würden die Standards in einigen Bereichen einheitlich von allen Browsern gleich interpretiert werden … Auch frage ich mich wo die Designer in den Gremien des W3C sind. Diverse Definitionen vermisse ich nun schon eine Ewigkeit. Das eine oder andere kommt zwar mit CSS3. Es ist aber immer noch so, dass man viele Ideen einfach in die Tonne gibt, weil diese sich nicht vernünftig umsetzen lassen, auch wenn auf CSS Playground so manches gezeigt wird, dass es geht, so haben diese Demos keinen wirklich praktischen Nutzen, insbesondere wenn es darum geht, diese dem ungeübten Nutzer in einem CMS zur Verfügung zu stellen.
Als erfahrener Webdesigner verzichtet man schlicht auf einige Gestaltungsvarianten, weil man weiß, dass diese im Web mehr Probleme schaffen als lösen. Die Layout-Tabelle war und ist nicht umsonst eine beliebte Gestaltungsmethode. Doch die Einfachheit und die Gliederung wie im Grafikdesign in feste Raster, die mit einer Layout-Tabelle gegeben ist, limitiert den Designer im Web sehr stark. Dies ist einer der Gründe, warum ich die Layout-Tabelle als Methode meide. Ein anderer ist die Tatsache, dass selbst der Quelltext für Menschen lesbar wird und auf das wesentliche … auf Inhalte reduziert wird.