Silke Schümann wrote this 14:58:
Ist das noch ein Thema … einmal davon abgesehen, dass noch immer nicht jede Bildgröße bzw. Bildvolumen im Netz Sinn macht. Auch wenn ich mit einer DSL6000, die schon relativ weit verreitet ist, ein 2MB Bild in kürzester Zeit auf meiner Platte habe, ist das kein Grund 2MB-Bilder für Illustrationen einer Website zu nehmen. Meine Goldene Regel lautet alles um die 30KB ist erlaubt und in absolute Ausnahmen auch mal 40 bis 60 KB. Damit nicht eingeschlossen sind Ansichten von Screenshots oder Fotos, die separat angesteuert werden und die man in bester Qualtität und guter Auflösung sehen will, diese kommen fast alle über 100KB oft bis zu 300KB.
Eben bat mich eine Kundin ein Bild unter 12KB zu komprimieren und ich stellt fest, dass mein Photoshop 7 das selbst bei einem kleinen Briefmarkenbildchen von 65×90 Pixel nicht schafft. Ich habe daher meinen martelalten Webrazor Smartsaver nach langer Zeit wieder angeworfen.
Kiwano Melon
- PNG ca. 35KB
Es scheint, ich könnte meine Arbeiten durch die Bank noch optimieren. Stellt sich nur die Frage, ob Aufwand zu Ergebnis angesichts von DSL und SuperDSL wirklich Sinn machen. Meine Seiten sind so oder so nichts für Handysurfer. Wer eine Mail mit seinem Handy abholt und anschließend nicht abwarten kann, die Site anzusurfen, hat quälende Ladezeiten nicht anders verdient. Ich bin hier für die Langsamkeit des Seins.
Zum Spaß hier noch der Vergleich. Basis ist ein Bild aus dem Public Domain (imagefreedom.org).
Photoshop 7 Komprimierungen
Beispiele wurden nicht via speichern für’s Web abgespeichert. In Photoshop ist das die Option der Wahl, will man Bilder im Web publizieren. *räusper*
Qualität: 0
- JPG 21,5KB
Qualtität: 5
- JPG 25,7KB
Qualität 12
- JPG 52,8KB
Webrazor JPG-Smartsaver
Qualtität: 20%
- JPG 3,1KB
Qualtität: 60%
- JPG 5,6KB
Qualtität: 100%
- JPG 24,8KB
Erstaunlich wie groß die Unterschiede sind. Ich vermute, Photoshop schreibt in die Datei halbe Romane, dass diese Unterschiede zustandekommen, den in Bezug auf die Bildqualität, einmal von der Dateigröße abgesehen, geben sich die Bilder zu mindest bei diesem relativ unkritischen Motiv nicht viel. Hinweise zu den Gründen und Verfahren (Links) werden gerne entgegen genommen.
Ich hätte mich wohl auch mit der Option Save for Web näher beschäftigen sollen. Die Kompressionsraten sind in diesem Modus deutlich höher als in diesem Vergleich der Vergleich hinkt damit gealtig. Autsch. Ich denke wohl anders als die Entwickler von Adobe. Für mich ist speichern speichern, ob für Web oder Druck bestimme ich in den Optionen zum Bild. HIer noch einmal einen Unterschied zu machen wäre mir nicht in den Sinn gekommen und dass der Unterschied so erstaunlich groß ist, für mich eine Überraschung.
Hier noch ein Text zu JPG-Komprimierung: Fotocommunity.de: “JPEG”